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Zeitungsartikel bei IVZ

Der für Fr. den 23.10.2020 angekündigte Zeitungsartikel ist erst am Samstag erschienen. Es handelt sich, anders als bisher angekündigt, um die Zeitung „Ibbenbürener Volkszeitung“ (www.ivz-aktuell.de).

Telefonisch wurde mir heute mitgeteilt, dass der vollständige Interview Artikel nicht gedruckt wurde, weil die Redaktion nicht der Antwort des Ministeriums vorgreifen möchte. Stattdessen wurde ein sehr kleiner Artikel mit einem, wie ich finde, abwertendem Unterton gedruckt. Jeder der unseren Brief gelesen hat und ihn mit dem Artikel vergleicht, wird feststellen, welche Fakten bewusst weggelassen und welche ganz besonders betont wurden um unseren Brief einseitig darstellen zu lassen. Nicht mal die Kernforderung wurden richtig dargestellt (nämlich, Stopp der Kindeswohlgefährdung oder Übernahme der Verantwortung/Haftung dafür). Diese 3 Wörter wurden bewusst vollständig gemieden. 

Beim Interview wurde mir eine objektive Berichterstattung zugesichert. Dabei sollte nicht so viel dazu interpretiert werden.

Im Gespräch sind wir auf folgende Themen eingegangen (Gedächtnis Protokoll):

Was mich dazu gebracht hat diesen Brief zu schreiben? Was war das letzte Tropfen gewesen? Welche Spätfolgen könnte ich vermuten?

Meine Antwort zur ersten Frage: „als meine kleine Tochter (6) im Sportunterricht draußen bei +34 Grad Celsius im August Maske (MNB) tragen musste und ihr Zustand danach, der mich in Alarm versetzte.“

Darüber hinaus sprachen wir auch über meine Beobachtungen, über die Krankheitsfälle mit Infektionskrankheiten (wie Rhinitis (Schnupfen) und Enteritis (Magendarm)) meiner Kinder, die trotz tragen der MNB auftratten. Was eigentlich nicht passieren sollte wegen der „bewerten Schutzwirkung“ der MNB.

Ich bin auf das Thema, der jetzigen psychischen Schäden durch das Tragen der MNB eingegangen, die auch im Brief erwähnt sind, welche die Studie von D. Prousa ganz ausführlich erläutert. Meine Erfahrungen/Beobachtungen bei meinen Kindern stützen diese.

Anschließend sprachen wir über die möglichen Spätfolgen der Maßnahmen, welche mit psychischen Störungen einher gehen könnten.

Z.B. Ängste, Panikattaken, Phobien, Zwangstörungen und noch vieles mehr….

Auf eine allgemeine Frage, wie ich zur Maskenpflicht stehe, gab ich die folgende Antwort: „es sollte keine allgemeine Maskenpflicht sein, stattdessen auf eigene Verantwortung mehr Wert gelegt werden“. Über die Gegner oder Befürworter diese Maßnahmen war nicht die Rede, sondern die Risiko-Nutzen Analyse. Ich äußerte mich zum Thema MNB an den Schulen.  Diese sollten auf Verhältnismäßigkeit besonders bei den Kindern geprüft werden.

Auf die Frage wie wir den Lockdown empfunden haben, äußerte ich mich positiv, da wir viel Zeit zusammen verbracht haben und diese auch zum Lernen mit der kleinen Tochter genutzt haben, so dass sie vor der Einschulung das Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt hat. Auch unseren älteren Töchtern hat die Zeit viel Positives gebracht, den sie konnten deren Lernzeiten selbst kontrollieren, gestalten und gleichzeitig mehr Zeit mit der Familie verbringen.

Nachteile waren und sind es immer noch, durch Coronamaßnahmen fehlende oder eingeschränkte soziale Kontakte.

Ich und mein Mann Pawel Tscherkaschin sind sehr enttäuscht darüber, dass die IVZ-Redaktionsleitung sich nicht getraut hat, objektiv und neutral über unseren Brief zu berichten. Alarmierende Gesundheits-Beeinträchtigungen und andere damit verbundene Probleme, sind anscheinend nicht relevant für dieser Art der Berichte. Dabei wäre das ein sehr guter Kontrast zu den ersten Seiten der Zeitung gewesen und würde dem Leser nicht nur die eine Seite der Medaille darstellen und hätte sicherlich mehr Leser erreicht. Damit wäre dies ein klares Zeugnis von einer erstklassigen, unparteilichen, unabhängigen, selbstbewussten, objektiven und kritischen journalistischen Arbeit.

War es aber leider nicht.

Artikel erschienen in der IVZ am 24.10.2020
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